Am 22. Mai wurde zum 20. Mal der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ gefeiert. Dieser soll an den Tag des Inkrafttretens der „Convention on Biological Diversity (CBD)“ der Vereinten Nationen von 1993 erinnern.

Fast 30 Jahre ist es her, dass dieses Abkommen – dem momentan mehr als 190 Vertragsparteien angehören – unterzeichnet wurde. Es ist das umfassendste verbindlichste Abkommen im Bereich Naturschutz und nachhaltig Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Und trotzdem hat man oft das Gefühl, dass erst in den letzten Jahren, die Schlagworte „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“ in den Fokus der Öffentlichkeit geraten sind.

Blickt man auf die übergeordneten Ziele des Abkommens:

• die Erhaltung biologischer Vielfalt (genetische Vielfalt, Artenvielfalt, Vielfalt der Lebensräume).
• die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt,
• die gerechte Aufteilung der aus der Nutzung genetischer Ressourcen gewonnenen Vorteile.

und schaut man sich dann um – sowohl weltweit, als auch vor der Haustür - sieht man, dass noch einiges zu tun ist oder man gerade erst damit anfängt.

Daher ist es eines unserer Ziele, Themen aus diesem Bereich anzugehen.

Die CDU Einhausen hat mit einigen Teilnehmern im Januar an der 2. Biodiversitätskonferenz des Kreis Bergstraße teilgenommen, auch in daraus entstandenen Zusammenschlüssen und Gruppen sind Fraktionsmitglieder von uns aktiv.

Wir haben einiges auf unserer Agenda, das dazu dienen soll, den Menschen erst einmal ein neues Bewusstsein für das Thema zu geben.

Weg von den abstrakten Begriffen und hin zu dem, was es für einen selbst wirklich bedeutet:

Was passiert denn, wenn die biologische Vielfalt abnimmt? Und was können wir in Einhausen dagegen tun?

Wir finden, ein guter Weg ist, schon bei den Jüngsten anzufangen, daher haben wir einen Antrag gestellt:

Umsetzung eines naturpädagogischen Konzepts beim neuen Kindergarten "Im Knippel"

Bereits beim Bau des neuen Kindergartens können zahlreiche Dinge berücksichtigt werden, Kinder spielerisch zu zeigen, was unsere Natur ist und wie man damit umgeht, daher ist es wichtig, jetzt darüber zu entscheiden.

Wir möchten auch, dass die Natur um Einhausen herum noch besser wahrgenommen wird, daher wollen wir eine Rundstrecke im Wald ausweisen, die dies spielerisch und interessant ermöglicht mit unserem Antrag

Prüfung der Realisierung eines naturschrutzfachlichen Waldlehrpfades "WaldEntdeckerRunde"

Schon vor einiger Zeit haben wir einen Teil unsere

Ideen zur „naturnahen Ortsrandbegrünung“

erläutert, die ebenfalls ein Teil dazu beitragen können, der biologischen Vielfalt rund um Einhausen wieder mehr Platz zu geben.

Dies alles sind Themen, die nur einen winzigen Baustein im dem globalen Ganzen bilden, auf das sich die Vereinten Nationen verständigt haben.

Uns allen ist bewusst, dass wir damit nicht die Welt retten können – aber wir können im Kleinen zumindest damit anfangen.

Wir alle. Für unsere Natur.

Mehr Infos zum Abkommen:
https://www.bmu.de/veranstaltung/internationaler-tag-der-biologischen-vielfalt

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